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Silifke und Taşucu

Ein entwickeltes Touristenzentrum, das seine Naturschönheit bewahrt hat.

Silifke, die größte Kreisstadt Mersins, war das Zentrum der Provinz bevor Mersin Provinzhauptstadt wurde.

Heute ist Silifke dank seinen Küsten, seinem Anatolien mit Zypern verbindenden Hafen Taşucu, seiner geschichtlichen Struktur sowie seinem archäologischen und kulturellen Reichtum eines der interessanten Touristenzentren am östlichen Mittelmeer.

Das alte Zentrum des Kreises liegt etwas weiter im Landesinneren. Der Küstenstreifen entwickelt sich mit zunehmendem Tourismus. Die Ortschaft Taşucu ist mit allem Drum und Dran dabei, schnellen Schrittes zu einem touristischen Zentrum zu werden.

Im Verlauf der Geschichte war Silifke immer besiedelt. Lebensader des Gebietes war schon immer der Fluß Göksu (Kalykadnos). Er entspringt dem Taurusgebirge, fließt durch ein tiefes Tal, durchquert am Ende seiner 260 km Reise Silifke in der Mitte und mündet im Meer. Der Göksu ist auch heute noch die Lebensquelle des Gebietes.

Taşucu - Girne (Zypern)
Vom Hafen im Zentrum von Taşucu aus fahren planmäßig Seebusse und Fähren zum Hafen von Girne (Zypern).

Private Firmen, deren Büros sich gegenüber dem Hafen befinden, organisieren Fahrten mit Fähren, bei denen es möglich ist, auch das Auto mitzunehmen. Die Tickets werden als Rückfahrkarten verkauft.

Der Fahrplan ist saisonabhängig, im Sommer finden mehr Fahrten statt als im Winter. Für Gruppen, Schüler, Soldaten und Kinder gibt es Ermäßigungen. ( Für Zypern benötigen türkische Staatsbürger keinen Reisepaß, Personalausweis ist ausreichend).

Kızkalesi (Mädchenburg) / Antike Stadt Korykos
Die antike Stadt Korykos liegt an der Landstraße Mersin-Silifke in öst-westlicher Richtung, 70 km von Mersin entfernt, 25 km vor Silifke erstreckt sie sich auch an den Hängen der küstennahen Berge. Die ans Meer herantretenden Ausläufer der Berge bilden hier zwei kleine Buchten.

Die Stadt zählte während der römischen Periode fast 500 Jahre lang zu den wichtigsten Städten Kilikiens.

Auch in der byzantinischen Zeit konnte sie ihre Stellung als eine entwickelte Hafenstadt bewahren. Kirchen mit basilikalen Grundrissen, zwei Burgen und Hafenruinen, die wir heute besichtigen können, stammen aus dieser Zeit.

Die Burg von Korykos
Die Landburg mit ihrem quadratischen Grundriss wird von zwei Mauern umrundet. Die Mauern sind von einem Wassergraben umgeben. Eine Zugbrücke ermöglichte das Betreten der Burg. Die Brücke ist heute nicht mehr vorhanden.

Die Burg, die in späthellenistischen und römischen Zeiten benutzt wurde, war später auch für die Türken von Bedeutung. Sicher war sie während der langen Zeit ihres Bestehens mehreren Ausbesserungs- und Umbauarbeiten ausgesetzt. Ihr heutiges Aussehen zeigt architektonische Merkmale des Mittelalters.

Mädchenburg
Diese zum Wahrzeichen Mersins gewordene Burg ist auf Felsen errichtet. Die Burg befindet sich 200 m von der Küste entfernt im Meer. Sie ist mit 8 Wehrtürmen verstärkt. Berühmt wurde sie durch eine anonyme Volkslegende, die im folgenden wiedergegeben ist. Es wird vermutet, dass Korykos eine griechische Kolonie war. Die im Mittelmeer und seinen Küsten weit verbreitete und oft genug die Bevölkerung zur Aufgabe ihrer Städte zwingende Piraterie bedrohte, wie die benachbarten Städte, auch Korykos.

Der als Meister der Rhetorik berühmt gewordene Rechtsgelehrte Cicero kam (51 v. Chr.) als Statthalter nach Kilikien. Cicero hatte auch auf militärischem Gebiet Erfolg. Er bekämpfte die Piraterie.

Die beiden Burgen, auf dem Festland und im Meer, bildeten zusammen ein Verteidigungssystem. Bei drohender Gefahr wurde zwischen beide Burgen eine Kette gezogen und somit das Eindringen der feindlichen Schiffe in den Hafen verhindert.

Die erste Besiedlung Silifkes: Seleukeia ad Kalykadnos Um die am Ufer von Göksu gegründete antike Stadt Seleukeia von anderen Städten gleichen Namens zu unterscheiden, nannte man sie „„Seleukeia Kalykadnos““, d.h. Seleukeia am Fluß

Kalykadnos (Göksu)
Ihre Gründung basiert auf dem Syrischen König namens Seleukos I. Nikator im 3. Jahrhundert v. Chr. Die Stadt wurde durch Umsiedlung der Bevölkerung von Holmoi (Taşucu) gebildet. Als neuen Siedlungsort hatte man einen Hügel gewählt, der 8 km vom Meer entfernt war. Diese Siedlung hatte eine strategische Lage.

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Grund für diese zwanghafte Umsiedlung an der zunehmenden Piraterie und an den endlosen Plünderungen lag.

Gleichzeitig mag diese Umsiedlung auch als Stützpunkt gegen die Plünderungsangriffe der im Taurusgebirge ansässigen Stämme gedacht worden sein.

Ihren Höhepunkt erlebte die Stadt unter der Herrschaft der Römer. Sie war das Zentrum von 33 Städten.

Sie trat unter dem byzantinischem Christentum auch als religiöses Zentrum in den Vordergrund.. Wegen der Heiligen Thekla wurde sie zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Wie bedeutend sie war, wird auch durch die Tatsache bestätigt, dass diese Stadt im Jahre 359 n. Chr. die Gastgeberin für ein Beratungsgremium in religiösen Fragen der christlichen Welt war.

Uzuncaburç (Diocaesarea)
Uzuncaburç ist eines der prunkvollen Monumente von Silifke, das auch mit seinen archeologischen Reichtümern berühmt ist. Die Ruinenstätte, wo die Ausgrabungsarbeiten noch fortgesetzt werden, war der heilige Ort des seleukidischen Königreiches Olba.

Unter römischer Herrschaft wurde dieser religiöse Ort von Olba getrennt und erhielt Stadtstatus. Unter dem Namen Diocaesarea (die Stadt, wo Gott herrscht) entwickelte sie sich rasant. Sie wurde mit einer 400 x 300 m großen Festungsmauer versehen, mit Säulenstraßen und prunkvollen Bauten wie Tempel des Glücks, Theater, Sportsaal und Brunnen geschmückt. Die Stadt prägte auch römische Münzen mit ihrem Namen.

Uzuncaburç liegt 1184 m über dem Meer. Die Gebäude der antiken Stadt und die der heutigen gehen ineinander über, so als wenn die antike Stadt mit den heutigen Bewohnern von Uzuncaburç ein neues Leben erfährt.

Susanoğğlu / Narlıkuyu Narlıkuyu ist bekannt für seine Fischrestaurants und befindet sich 20 km östlich von Silifke, 5 km von Kıızkalesi entfernt. Narlikuyu ist außerdem ein Anziehungspunkt für Taucher. Narlikuyu ist genau die Küste, wo der unterirdische Fluss ins Meer mündet, von dem wir anlässlich der Hölle gesprochen haben. Wenn man in dieser Gegend schwimmt, merkt man, dass das Wasser plötzlich kälter wird. Kostet man von diesem Wasser empfindet man, dass es weniger Salzgehalt hat. Grund dafür ist der aus der berühmten Doline Hölle kommende unterirdische Fluss.

Der Salzgehalt des Mittelmeeres ist hoch. Wenn man sich nach dem Baden im Meer nicht duscht, spürt man das Salz am Körper. Jedoch ist duschen nicht unbedingt nötig, wenn man in dieser Bucht badet.

Die Fische aus Meeren mit geringem Salzgehalt schmecken besser. Kaltes und weniger salzhaltiges Wasser sorgt dafür, dass das Fleisch der Fische fester wird, und dies erhöht ihren Geschmack. Daß die Fischrestaurants von Narlııkuyu so berühmt sind, verdanken sie vermutlich dieser Tatsache.

Die Drei Grazien / Das Badehaus von Poimenios
Das in einem unweit vom Meer, ein paar Meter entfernt befindliche Steinhaus beherbergt ein künstlerisch hochwertiges Mosaik, das aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhundert n. Chr. stammt. Es war Poemenios, ein hoher Staatsbeamter im oströmischen Reich, der die geheimnisvolle Süßwasserquelle der Bucht ausnutzend ein Badehaus errichten ließ. Den Boden des Badehauses ließ er mit einem Mosaik ausstatten, das die Jungfrauen im Paradies (Huris) darstellt.

Das Mosaik mit den Drei Grazien
Die hauptsächlich in den Farben weiß, schwarz und goldgelb gehaltenen, im Mosaik tanzenden drei schönen, jungen Frauen sind Halbgöttinnen (Huris, Grazien) und stellen die drei Schwestern Aglaia, Thalia und Euphrosyne dar.

Die das Badehaus schmückenden Blumen und Vögeln aus der Gegend, Rebhühner und Turteltauben, verfolgen den Tanz der Paradiesmädchen mit scheuen Augen.

Man kennt diese Schönen, die alles Liebliche, Schöne und Entzückende versinnbildlichen, als enge Freundinnen der Musen, Schutzpatroninnen der Künste und Wissenschaften.

Sie pflegten zu den Klängen der Lyra des Apollon zu singen und selbstvergessen zu tanzen, und waren auch als „Töchter des Zeus“ bekannt.. Außerdem unterhielten sie die Götter auf dem Olymp. Aber auch die Sterblichen, nämlich die Menschen, durften sie manchmal leicht berühren, wobei sich ihre Herzen mit Glück und Freude füllten Heseidos, ein Dichter der Antike beschreibt die Huris in seinem Buch Theogonia „Die Geburt der Götter“ wie folgt: „Sie sind die verführerischen Töchter des Zeus und der Eurynome (……) und die liebliche Tochter des Okeonas Eurynome gebar dem Zeus drei rotwangige, allerliebste Töchter. Während ihres Tanzes sprang aus ihren Augen die Liebe.“


 


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