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Die Ersten Christen und St. Paul (Der heilige Paulus)

Tarsus gehört zu den ersten Orten der Welt, von wo aus das Christentum sich verbreitete. St. Paulus (oder auch Saulus) kam in Tarsus als Jude (Otto Menardius) zur Welt. Seine Familie verfügte gleichzeitig über römische Bürgerrechte. In jungen Jahren reiste er wegen seiner Ausbildung nach Jerusalem und nahm bei den Angriffen teil, die sich gegen das soeben entstehende Christentum richteten.

Auf einer Reise nach Damaskus traf er Jesus und nahm seinen Glauben an. Nach seiner Taufe nannte er sich Paulus. Er verschrieb sich der Verbreitung der Lehre Christi und unternahm zu diesem Zweck zahlreiche Reisen. Diese langen Reisen, die im ersten Jahrhundert im Namen des Christentums erfolgten, waren sowohl die längsten, als auch die erfolgreichsten.

Die im Neuen Testament beschriebenen Reisen umfassten eigentlich das Mittelmeer und die Ägäis und reichten bis zu den griechischen Inseln hin. Paulus, der predigend wanderte, bildete hier in diesen Gegenden die ersten christlichen Gemeinschaften.

Im Zentrum der Stadt wird ein Hof mit einem Brunnen, als Ort des Wohnhauses von St. Paulus angesehen. Der Brunnen ist als St. Paulus-Brunnen bekannt. Bei einer kleinen Ausgrabung im Garten konnten manche Mauern freigelegt werden. Wegen der großen Bedeutung des Heiligen Paulus für das Christentum gelten diese Überreste und der Brunnen schon seit altersher als heilig, was als Zeichen der Gläubigkeit der noch bis vor kurzer Zeit in Tarsus lebenden christlichen Gemeinde ausgelegt wird. Die Reste des freigelegten unterirdischen Hauses werden durch eine Glasabdeckung geschützt.

Der 38 m tiefe Brunnen hat Sommer wie Winter Wasser.

Die Christen, die früher nach Jerusalem pilgerten und durch diesen Ort kamen, verzichteten niemals auf das Trinken des Wassers aus diesem als heilig geltenden Brunnen.

Die Heilige Thekla (Heilige Theokleia ) / Ein Marien-Heiligtum
Während der jährlich am 13-14. September stattfindenden Gedenkfeier für die Heilige Theokleia geht man die antike römische Straße entlang zum Heiligen Ort.

Das Grabmal der Heiligen befindet sich in einer Höhle, zu der man einige Stufen heruntergehen muss.

Die Heilige, die für den christlichen Glauben von großer Bedeutung ist, hatte ein beeindruckendes Leben.

Hagia Theokleia
Der aus Mersin-Tarsus stammende Apostel Paulus (5-15/67 n.Chr.) kommt auf seiner Reise zur Verbreitung der Lehre Christi nach Icconium (Konya), da er sich in Antiocheia in Pisidia (Kreis Yalvac in Isparta), nicht halten kann.

Den Predigten, die der Heilige im Hause seiner Gastgeber hält, hört auch ein junges Mädchen aus dem Nachbarhaus aufmerksam zu. Die 17-jährige Thekla (der Name Theokleia bedeutet Gottesruhm) ist verlobt. Sie ist tief beeindruckt von den Predigten und löst ihre Verlobung auf. Die Mutter und der Verlobte des Mädchens beschweren sich. Paulus wird zum Verhör durch den Statthalter in den Kerker geworfen. Thekla besticht den Wärter und geht in die Zelle des Apostels, dessen Gesicht sie bisher noch nicht einmal gesehen hat. Vor ihm kniend hört sie seinen Worten zu. Als Theklas Familie und der Statthalter davon erfahren, wird Paulus geprügelt und aus der Stadt verwiesen. Thekla wird zum Tode durch Verbrennung verurteilt.

Das Feuer wird angezündet, aber der in diesem Moment einsetzende Platzregen löscht es. Alles wird überschwemmt und Thekla vom Tode gerettet.

Gemeinsam mit denen, die ihr glauben, findet sie Paulus, der sich im Friedhof versteckt hat. Thekla schneidet ihre Haare ab, verkleidet sich als Mann und beschließt dem Apostel zu folgen.

Paulus und Thekla gehen nach Pisidia. Dort bekommen sie wiederum Schwierigkeiten, weil sich ein Adliger namens Alexandros in das junge Mädchen verliebt. Diesmal soll Thekla wilden Tieren vorgeworfen werden. So kommt es auch, aber nicht nur dass die Löwen ihr keinen Schaden zufügen, sie stellen sich auch schützend vor sie.

Ihre Gastgeberin in Pisidia, eine alte Frau, kann die Folterungen, denen ihr Gast ausgesetzt war, nicht länger ertragen und fällt in Ohnmacht. Diese alte Frau ist eine Bekannte des Statthalters, so dass er gezwungen wird, das junge Mädchen freizulassen. Erneut macht sich Thekla auf den Weg und findet Paulus in Derbe (nach verbreiteter Meinung handelt es sich bei Derbe um Demre, die antike Stadt Myra). Sie erzählt ihm, was ihr zugestoßen ist.

Sie verabschiedet sich von Paulus und kehrt nach Konya zurück. Hier bleibt sie nur kurze Zeit und geht nach Seleukia (Silifke).

Das, was wir hier kurz erzählt haben, umfasst eine lange Zeit. Thekla ist jetzt eine alte Frau. In der neuen Stadt findet sie Schutz in einer Höhle. Sie hält Reden und lädt die dortigen Menschen zum Christentum ein, sie vollführt Wunderheilungen an Kranken. Dieses Mal zieht sie den Zorn der ortsansässigen Ärzte auf sich. Als die Ärzte in die Höhle dringen um sie zu töten, zieht sich Thekla in eine Ecke der Höhle zurück. In diesem Moment spalten sich die Felsen, sie verschwindet, indem sich ihr zurückgebliebenes Gewand in einen Felsen verwandelt.

Sie gilt als die erste Frau, die die Lehre Jesu gegenüber der Vielgötterei verteidigte, und den Märtyrertod starb. Später wurde sie heilig gesprochen.

Die Höhle, in der Thekla verschwunden ist, wird von den Christen der Region zur geheimen Gebetsstätte erklärt. Das geht bis zum Jahre 312, in dem der römische Kaiser Konstantin den Christen Glaubensfreiheit zusicherte.

Thekla wird sowohl von den Katholiken als auch von den Orthodoxen als Heilige verehrt, wobei sie von den Katholiken am 23. und den Orthodoxen am 24. September gefeiert wird.


 


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